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Ping Befehle

Mit einem Ping Test die Netzwerkverbindung prüfen.

Wenn ein Rechner Probleme mit der Netzwerkverbindung hat, verwendet man häufig den sogenannten Ping Test. Mit einem Ping Test kann man überprüfen, ob man andere Rechner im Netzwerk oder im Internet erreichen kann. Ping gehört zu den CMD-Befehlen und wird über die Kommandozeile eingegeben. Man kann entweder die Erreichbarkeit einer IP-Adresse oder eines Rechnernamens bzw. FQDN testen, die nach dem Befehl Ping mit einem Leerzeichen getrennt eingegeben werden. Zwei
 
Beispiele:
ping 127.0.0.1
ping localhost
 
Bei Windows Systemen wird der Befehl 4 mal hintereinander ausgeführt.
Unter Linux wird der Befehl so oft ausgeführt, bis es mit STRG + C abgebrochen wird.
Dabei werden je 32 Bytes geschickt. Bei Bedarf kann man die Zahl erhöhen.
Für jedes Paket wird eine Zeit in Millisekunden angegeben.
Das ist die Zeit, die das Paket hin und zurück benötigt, auch Pingzeit genannt.
Die Angabe bei TTL (Time to live) bedeutet in etwa Lebensdauer.
Der antwortende Rechner übergibt eine TTL mit einem Startwert. Das kann 64, 128 oder gar 256 sein.
Die Pakete durchlaufen zum Teil mehrere Router (Hops). Bei jedem Router der passiert wird, wird die TTL automatisch um 1 runtergezählt.
Ist die TTL bei 0 angelangt, wird das Paket verworfen. So stellt man sicher, dass sie nicht ewig im Netz sind.
Wenn bei TTL z.B. 58 steht, so kann man davon ausgehen, dass der Startwert 64 war und das Paket 6 Hops durchlaufen hat.
 
Ping Befehl Bild 1
 
Unterschiede beim Ping Test zwischen IP-Adresse und Rechnernamen
 
Ist der Ping Test erfolgreich, erkennt man keine Unterschiede zwischen der Eingabe eines Rechnernamens oder der IP-Adresse.
 
Die Unterschiede werden sichtbar, wenn der Ping Test nicht erfolgreich ist.
 
Gibt man z.B. statt der IP-Adresse den Rechnernamen ein, wird zuerst versucht, die IP-Adresse zu ermitteln.
So kann man erkennen, ob die Namensauflösung für den Rechner überhaupt funktioniert.
 
Ping Befehl Bild 2
 
Ping mit weiteren Parametern ausführen
 
Der Befehl ping kann durch zusätzliche Parameter erweitert werden. Welche Parameter verwendet werden können, erfährt man besten über die Hilfe. Die Hilfe ruft man, getrennt mit einem Leerzeichen, mit /? auf.
 
ping /?
Die Parameter werden ebenfalls mit einem Leerzeichen getrennt eingegeben. Die IP-Adresse oder der Rechnername nach den Parametern. Einige Beispiele:
 
ping -t <IP-Adresse>
Führt den Ping-Befehl solange aus, bis man es mit STRG + C abbricht.
 
ping -a <IP-Adresse>
Der Hostname der IP-Adresse wird ermittelt und ping ausgeführt.
 
ping -n <Anzahl> <IP-Adresse>
Hierbei kann man selbst festlegen, wie oft die Echoanforderung gesendet wird.
 
ping -l <Anzahl> <IP-Adresse>
Die Größenangabe für die Pakete, die geschickt werden.
 
ping -f <IP-Adresse>
Ein Flag wird gesetzt, damit die übertragenen Pakete nicht fragmentiert werden.
 
ping -i <Anzahl> <IP-Adresse>
Die TTL, die beim Verschicken mitgegeben wird, kann beeinflusst werden.
 
ping -v <Diensttyp> <IP-Adresse>
Der Diensttyp wird festgelegt, z.B. ICMP. Funktioniert wie einige andere Parameter nur bei IPv4.
 
Syntax: ping [-t] [-a] [-n count] [-l size] [-f] [-i TTL] [-v TOS]
[-r count] [-s count] [[-j host-list] | [-k host-list]]
[-w timeout] [-R] [-S srcaddr] [-c compartment] [-p]
[-4] [-6] Zielname

Optionen:
-t Pingt den angegebenen Host bis zur Beendigung des Vorgangs.
Drücken Sie STRG+UNTBR, um die Statistik anzuzeigen und
den Vorgang fortzusetzen.
Drücken Sie STRG+C, um den Vorgang abzubrechen.
-a Löst Adressen zu Hostnamen auf.
-n count Die Anzahl der zu sendenden Echoanforderungen.
-l size Die Größe des Sendepuffers.
-f Legt das Kennzeichen für "Nicht fragmentieren" im Paket
fest (nur IPv4).
-i TTL Die Lebensdauer.
-v TOS Der Diensttyp (nur IPv4. Diese Einstellung ist veraltet
und hat keine Auswirkungen auf das Diensttypfeld im IP-
Header).
-r count Datensatzroute für Anzahl von Hops (nur IPv4).
-s count Zeitstempel für Anzahl von Hops (nur IPv4).
-j host-list "Loose Source Route" gemäß Hostliste (nur IPv4).
-k host-list "Strict Source Route" gemäß Hostliste (nur IPv4).
-w timeout Zeitlimit in Millisekunden für die einzelnen Antworten.
-R Verwendet den Routingheader, um auch die umgekehrte Route
 

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